Strompreise vergleichen und sparen

Zum Strompreise vergleichen geben Sie einfach Ihre Informationen ein und schon werden Ihnen die aktuellen Ergebnisse angezeigt.

Strompreise-Rechner

Strompreise vergleichen leicht gemacht

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, weniger Geld zu haben als früher? Alles wird teurer und da machen die Stromkosten keine Ausnahme. Kostete 2006 eine kWh noch 19,46 Cent, waren es 2017 bereits 29,16 Cent, was eine Steigerung von fast 10 Cent bedeutet.

Geht man von einem normalen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh aus, ist das eine Preissteigerung von 339,50 €!

So kommen wir auf das Ergebnis:

2006: 19,46 * 3.500 = 681,10 € pro Jahr
2017: 29,16 * 3.500 = 1020,60 € pro Jahr
Differenz: 339,50 €

Da keine Senkung der Strompreise in Sicht ist, wird es Zeit für Sie, aktiv zu werden und den steigenden Strompreisen den Kampf anzusagen!

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie sie das tun können, ist die Antwort recht einfach.

Nutzen Sie Ihr Recht, den Stromanbieter zu wechseln. Tragen Sie einfach Ihre Postleitzahl und Jahresverbrauch in den Strompreise-Rechner ein und schon sehen Sie nach einem Klick auf „jetzt vergleichen“, wieviel Sie im Jahr sparen können.

Strompreise – so setzen sie sich zusammen

Die Zusammensetzung der Strompreise lässt erahnen, warum sie in den letzten Jahren so stark gestiegen sind, aber auch, warum manche Anbieter günstiger sein können als andere.

Die durchschnittliche Kilowattstunde kostet in Deutschland 29 Cent und setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

25,6 % Netzentgelte, Messung und Abrechnung = 7,48 Cent
Rund ein Viertel des Strompreises entstehen durch die Nutzung, Wartung und den Ausbau des Stromnetzes, damit der Strom auch zu Ihnen gelangt.

23,6% EGG-Umlagen = 6,88 Cent
Die EGG-Umlage, die auf dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz beruht, schlägt mit 23,6% zu Buche. Interessant ist auch, dass sich Energieintensive Unternehmen, wie zum Beispiel die Stahlindustrie, vom der EEG-Umlage befreien lassen können. Um das zu finanzieren, zahlt jeder Endverbraucher 0,6 % des Strompreises mit.

19,3 % Stromerzeugung und Vertrieb = 5,63 Cent

16% Umsatzsteuer = 4,66 Cent

7% Stromsteuer = 2,05 Cent

5,7% Konzessionsabgabe = 1,66 Cent

2,8% Sonstige Umlagen = 0,8 Cent

Anhand der Strombestandteile können Sie erkennen, warum zum Beispiel eine Preisfixierung nicht gleich bedeutet, dass sich der Preis nicht ändert. Denn die Fixierung bezieht sich nur auf die Bestandteile, die der Stromanbieter selbst kontrollieren kann. Ausgenommen davon sind Steuern und Umlagen wie die EGG-Umlage.

Warum steigen die Strompreise an?

Seit 2007 stieg der Strompreis um mehr als 9 Cent pro kWh an, doch warum ist das so?

Ein Grund dafür ist die EEG-Umlage, die in dem Zeitraum um 3,5 Cent anstieg.

Die Befreiung der Energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage, ist ein weiterer Grund für die steigenden Strompreise. Hierzu zählen Konzerne und mittelständische Unternehmen, die mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchen.

Die entgangenen Kosten werden vom Endverbraucher getragen, die nicht von der EEG-Umlage befreit sind. Dies ist in der Umlage nach §19 Abs. 2 der Stromnetzentgeltverordnung geregelt.

Auch steigende Kosten für den Import von Erdöl, Gas oder Kohle wirken sich negativ auf den Strompreis aus. So haben sich die Kosten für Erdöl oder Kohle fast verdreifacht und der Preis für Gas fast verdoppelt.

Doch nicht nur die stetig wachsende Nachfrage nach Strom und Ökostrom sorgt für einen steigenden Strompreis.

Auch die dafür nötigen Aus- und Umbauarbeiten des Stromnetzes lassen die Preise in die Höhe schnellen. So beziffert man den Ausbau der überregionalen Stromleitungsnetze bis 2030 mit 50 Milliarden Euro, die vom Endverbraucher getragen werden.

Somit ist kein Ende der Preisspirale in Sicht und Verbraucher müssen sich auch im nächsten Jahr auf steigende Strompreise einrichten.

Bei welchen Anbietern ist der Strompreis am höchsten?

Wer die höchsten Strompreise hat, ist nicht immer klar zu beantworten, doch sehr häufig sind es die regionalen Grundversorger oder Stromanbieter, die gleichzeitig auch Netzbetreiber sind.

Der Preisunterschied zwischen den Grundversorgern und einem anderen Stromanbieter kann bis zu 30% ausmachen, was den Strompreisvergleich zu einer fast schon zwingenden Maßnahme macht.

Beispiel:

Bei einem Verbrauch von 2.000 kWh zahlt man bei den Stadtwerken in Leipzig (L-Strom bestpreis) 686,16 Euro. Das günstigste Angebot eines Drittanbieters lag bei 518,48 Euro, was eine Ersparnis von über 173 Euro bedeutet.

Stand: 11/2018

Wenn Sie Ihren Stromanbieter trotz der aufgezeigten Vorteile nicht wechseln wollen, prüfen Sie Ihren Tarif. Meist haben Grundversorger auch andere Tarife im Angebot, die vielleicht besser zu Ihnen passen. Informieren Sie sich und treffen Sie die richtige Entscheidung, denn auch hier gibt es einiges an Einsparpotenzial.

Wie hoch ist der Strompreis im nächsten Jahr?

Eine konkrete Aussage dazu kann noch nicht getroffen werden, doch es ist davon auszugehen, dass der Strompreis 2019 weiter ansteigt.

Netzentgelte 2019

Eine positive Entwicklung ist die Angleichung der Netzentgelte ab 2019, die bundesweit in vier Schritten vereinheitlicht werden.

Das hat zur Folge, dass sich die regionalen Strompreisunterschiede bis zum Jahr 2022 verringern.

Zustande kommen die Unterschiede in Nord- und Ostdeutschland, da hier besonders viel Ökostrom aus Sonne und Wind eingespeist wird und die Netzausbaukosten dadurch höher sind als im Rest Deutschlands.

Günstige Strompreise bei alternativen Anbietern – wie geht das?

Warum sind alternative Stromanbieter so viel günstiger als Grundversorger? Wenn Sie sich diese Frage auch schon gestellt haben, folgt hier eine Erklärung. Die alternativen Stromanbieter nutzen die Stromnetze der Netzbetreiber, sind jedoch nicht für den Ausbau und die Instandhaltung verantwortlich.

Die Kosten für die Instandhaltung und den Ausbau, die sogenannten Netzentgelte, machen rund 25% des gesamten Strompreises aus. Die Netznutzungsentgelte, die die alternativen Stromanbieter zahlen, sind jedoch niedriger. Das macht sich natürlich auch bei Ihnen im Strompreis bemerkbar. Zusätzlich werden die Netznutzungsentgelte von der Bundesnetzagentur überwacht und staatlich festgelegt. Somit können sie nicht willkürlich von den Netzbetreibern erhöht werden.

Das Stromnetz in Deutschland ist in Teilbereiche gegliedert, um ein Monopol zu verhindern. Diese Teilstücke werden meist von Grundversorgern, wie den Stadtwerken, betrieben.

Das erklärt, warum Grundversorger meist teurer sind als Drittanbieter.

Welche Stromanbieter haben die niedrigsten Strompreise?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da sich die Strompreise, durch Anpassungen in den verschiedenen Regionen, regelmäßig verändern. Ein Anbieter, der heute noch das beste Angebot hat, kann morgen schon auf den hinteren Rängen zu finden sein und genau das macht den Stromvergleich so wichtig.

Wenn Sie sich informieren möchten, starten Sie einfach und kostenfrei einen Stromvergleich, um die aktuellen Strompreise zu erfahren. Geben Sie dazu einfach Ihre Daten wie Ihre Postleitzahl sowie den aktuellen Stromverbrauch ein und schon sehen Sie die aktuellen Angebote der Stromanbieter.

Wie hoch ist mein aktueller Strompreis?

Ihren aktuellen Strompreis können Sie Ihrer letzten Stromabrechnung entnehmen. Hier finden Sie auch detaillierte Informationen zur verbrauchten Strommenge, die Sie für den Stromtarife Vergleich benötigen.

Wann lohnt sich Strompreise vergleichen?

Ein Stromvergleich lohnt sich immer. Stromanbieter befinden sich ständig im Konkurrenzkampf, denn die Abnehmerzahl ist begrenzt. Darum können sie nur Kunden von anderen Anbietern abwerben, um ihren Kundenstamm zu vergrößern.

Das tun Stromanbieter mit günstigen Strompreisen, geringen Grundpreisen, Rabatten, Neukundenboni, Wechselgeschenken und attraktiven Konditionen, wie zum Beispiel der Vertragslaufzeit von 12 Monaten.

Dies eröffnet Ihnen die Möglichkeit, sich innerhalb der Kündigungsfrist einen neuen Stromanbieter aussuchen zu können, der Sie wieder mit attraktiven Neukundenboni für sich gewinnen will.

Am Ende sind die Kunden, die ihren Stromanbieter nicht wechseln, die Leidtragenden!

Denn es handelt sich je nach Anbieter und Region um mehrere hundert Euro, die man verschenkt. Seien Sie also clever und sichern Sie sich in 10 Minuten ein attraktives Angebot, welches zu Ihren Bedürfnissen passt.

Wie funktioniert der Strompreise Vergleich?

Ein Strompreisvergleich funktioniert im Prinzip ganz einfach.

1. Sie geben Ihre Postleitzahl und Ihren aktuellen Verbrauch in den Strompreise-Rechner ein und klicken auf „jetzt vergleichen“.

2. Sofort werden Ihnen die aktuellsten Angebote der Stromanbieter angezeigt.

Hinweis: Natürlich können Sie Ihre Eingaben noch verfeinern, um ein noch genaueres Angebot zu finden. Doch denken Sie daran, je mehr Sie auswählen, umso mehr schränken Sie die Auswahl und somit die Angebote ein.

Neben dem Namen des Stromanbieters, der Ersparnis und den jährlichen Kosten, finden Sie noch weitere wichtige Eckdaten des Stromtarifs. Um schnell detailliertere Informationen zu erhalten, fahren Sie mit der Maus über die i-Symbole.

Sie sollten sich auf jeden Fall die Reiter Preisdetails, Tarifdetails und Kundenbewertungen ansehen, da hier alle Informationen zum Tarif aufgelistet sind.

Unter dem Reiter Tarifdetails finden Sie zusätzlich eine Bewertung der AGB des Stromanbieters, um die Transparenz für Sie noch weiter zu erhöhen.

3. Haben Sie sich für einen Stromtarif entschieden, klicken Sie einfach auf „weiter“ und es werden Ihnen weitere Schritte angezeigt, die Sie in ungefähr 5 Minuten zu Ihrem neuen Stromanbieter führen.

Hierbei werden Ihre Kontaktdaten sowie Informationen zum bisherigen Stromanbieter erfasst. Halten Sie also eine Stromabrechnung bereit, um Daten wie Ihre Kunden- oder Zählernummer eingeben zu können.

Wie oft sollte man Strompreise vergleichen?

Sie sollten jährlich die Strompreise vergleichen! Dabei müssen Sie auf den Ablauf Ihrer aktuellen Vertragslaufzeit (z.B. 12 Monate) und der geltenden Kündigungsfrist (z.B. 6 Wochen) achten.

Darum raten wir Ihnen, sich sofort nach dem Vertragsabschluss eine Erinnerung in Ihr Handy oder Ihren Kalender einzutragen, damit Sie die Wechseloption nicht versäumen.

Nur so können Sie von den neuen Boni der Anbieter profitieren. Denken Sie aber daran, dass diese Boni im zweiten Jahr wegfallen, was zu einer Erhöhung des Strompreises führt.

Wieviel kann man durch Strompreise vergleichen sparen?

Das hängt von Ihrem aktuellen Stromanbieter, Ihrem Wohnort und Ihrem Verbrauch ab. Es ist jedoch möglich, mehrere hundert Euro im Jahr einzusparen. Darum lohnt sich ein Stromvergleich immer!

Auf was sollte man beim Strompreise vergleichen achten?

Der Stromvergleich ist einfach, doch Sie sollten die richtigen Informationen in den Stromkostenrechner eintragen. Nur so können wir für Sie die passenden Angebote heraussuchen und vor allem die richtige Ersparnis anzeigen.

Wenn Ihnen ein Tarif zusagt, sollten Sie sich die Tarifdetails näher ansehen und sich folgende Fragen stellen:

  • Was sind die Bedingungen für die Boni und wann werden diese ausgezahlt?
  • Gibt es eine Preisfixierung und wie lang gilt diese?
  • Wie lang sind Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist?
  • Ist es ein Online-Tarif und ist eine Anmeldung im Portal des Anbieters nötig?
  • Optional: Ist es ein Ökotarif oder nicht?

Wenn Sie alle Informationen gefunden haben und diese für Sie akzeptabel sind, können Sie mit einem Klick auf „weiter“ fortfahren.

Was passiert nach dem Strompreisvergleich?

Nachdem Sie alle erforderlichen Informationen online abgesendet haben, müssen Sie nichts weiter tun. Ihre Daten werden an den Stromanbieter weitergeleitet, der dann eine Neuanmeldung oder einen Anbieterwechsel durchführt.

Ihr neuer Stromanbieter sendet Ihnen in den nächsten 14 Tagen Ihre Unterlagen sowie weitere Informationen postalisch zu.

Achten Sie jedoch auch auf Ihren E-Mail-Posteingang, denn auch hier werden Sie wichtige Nachrichten erhalten, die Sie lesen und abspeichern sollten.